Dienstag, 15. November 2016

14.11.2016 Die Uhr im Drehzahlmesser wird überholt



Leider ging die Uhr im Drehzahlmesser nicht mehr zuverlässig und ich habe mich entschlossen, die Mechanik aus dem Uhren Impulsgeber gegen eine elektronische Version zu tauschen, da die Uhr ansonsten nicht wirklich zuverlässig läuft. In England bin ich fündig geworden, die gesamte Uhr muss dafür aber zerlegt werden
Die Unruh wird von unten mit einem Aufkleber versehen, damit anstatt eines mechanischen Kontaktes eine Photo Zelle angesteuert werden kann um den passenden Magnet Impuls zur Beschleunigung der Unruh zu erzeugen.
Es mussten diverse Teile ausgebaut und angepasst werden und bei der Bearbeitung muss mit größter Sorgfalt gearbeitet werden um nichts zu beschädigen.
Ein paar Teile bleiben auf der Strecke, da sie durch Elektronik ersetzt wurden.


Die Uhrzeiger werden wieder auf das Uhrwerk montiert (Hier allerdings noch von der Positive Earth Uhr, die Platte muss ich später noch wieder einschwärzen)
Der Drehzahlmesser mit Uhr ist wieder montiert, jetzt muss die Uhr über ein paar Tage eingerichtet werden.


Dafür habe ich sie an einen 12V Travo angeschlossen um sie schrittwese zu justieren. Die Unruh läuft jetzt schön kräftig, den Impulsgeber für das Starten der Uhr rauche ich jetzt nicht mehr, die Elektronik übernimmt den Restart der Uhr bei Anlegen der Spannung automatisch. Der Trick ist nur, den Aufkleber genau an die richtig Stelle zu setzen, so dass beim initialen Start der schwarze Streifen auch über die Photozelle geht. Hier waren 2 Anläufe erforderlich den Kleber korrekt zu positionieren. Aber der Hersteller hat vorsichtshalber 3 Aufkleber beigefügt.


Die selbe Prozedur werde ich jetzt mit meiner "Positive Earth" Uhr von meinem MK2 durchführen. Wer Interesse an der  Lösung hat, kann sich gerne an mich wenden oder unter http://www.clocks4classics.com/ die Teile selbst in England bestellen.

Samstag, 12. November 2016

12.11.2016 Der Boden und das Heckblech werden weiter eingepasst

So wirklich passt der linke Kotflügel nicht und auch das Abschlussblech und die Kennzeichen Leuchten Abschlussbleche sind noch nicht passend. Somit sind viele Anpassungsarbeiten und vielfaches Ein- und Ausbauen der Teile erforderlich.
Der Rahmen Übergang zwischen dem neuen Heckblech und dem alten Heckklappen Rahmen wird angepasst. mit der ganz dünnen Trennscheibe lassen sich beide Teile zueinander passend schneiden. Der Schlitz wird später noch zusammengeschoben.
Das Reparaturblech muss an die Leuchte und den Kotflügel an- und eingepasst werden. Mit der Absetzzange wird das Blech bearbeitet um später einen glatten Übergang zu bekommen beim Punktschweißen.
Das Heckblech passt auf der linken Seite jetzt bereits einigermaßen. Der Übergang zum alten Kotflügel wird eingepasst. Final wird das Blech unter den originalen Kotflügel geschoben.
Der Kofferaum Boden wird zum 5. Mal eingeschraubt um alle Übergänge richten zu können. Das Heck habe ich genau vermessen und langsam komme ich auf ein schön gerades und passendes Heck.
Der rechte Innenkotflügel ist noch sehr eng und wird erst einmal mit Zangen in Position gehalten
Der Boden wird am Kotflügel verschraubt um die Passform testen zu können. Die schrägen Übergänge zur Bodenlatte mussten um 5mm nachgeformt werden, da der Boden ansonsten nicht zwischen die beiden Dome passte.
Leider ist der untere Kotflügel nicht deckungsgleich zu bekommen. Der vorgefertigte Boden muss wieder raus und die gesamten Punktschweißungen aufgebohrt werden, um die Naht zwischen Bodenplatte und Kotflügel enger schneiden zu können. Das nächste Mal kaufe ich keine  vorgefertigten Teile sondern alles als Einzelteile, das erspart viel Arbeit beim Einpassen.
Das hintere Abschlussblech habe ich kleiner geschnitten, so dass es tiefer gesetzt werden konnte um das obere Innenblech zusammen mit dem Heck Abschlußblech zusammen zu bekommen. Alle Falze der unteren Bodenplatte mussten neu per Hand gekantet werden, da der untere Boden auf beiden Seiten ca. 5mm enger wie das obere Abschlußblech und die Kennzechen Halterung / das Rückblech am Boden.
Der Abschluss ist jetzt perfekt eingepasst und die Teile mit Blechschrauben vorab fixiert. Erst wenn alle Teile genau passen und die Karosse gestrahlt ist werden die Teile final verschweißt. Bis dahin wird alles mit Blechschrauben zusammengehalten und fixiert.
Also: Wieder alles ausbauen und den Boden mit dem Punktschweißbohrer wieder zerlegen. Das sind bestimmt 30 Schweißpunkte, die da wieder zu öffnen sind. Echt Ätzend! Jetzt ist es wieder 0:30 und ich mache Feierabend und lasse mir die Arbeit für die folgende Woche.

Sonntag, 6. November 2016

06.11.2016 ein Teil der fehlenden Bleche ist gekommen

Das Abschlussblech und die beiden Verstärkungsbleche sind nun eingetroffen und ich kann weiter die Bleche aufeinander anpassen. Die Passform ist nicht ideal, aber im Original passt auch nicht alles so toll. Das Kennzeichen Abschlussblech und die beiden Verstärkungsbleche befestige erst einmal mit Blechschrauben um da später noch feine Anpassungen machen zu können. Die Kantungen der Bleche habe ich sorgfältig nachgearbeitet, damit später beim Punktschweißen keinerlei Luftspalte bleiben. Als nächstes versuche ich nun die Kofferboden Platte in die Karosse einzupassen.
Auf der linken Seite habe ich noch Probleme mit der eingeschraubten Verstärkung. Es waren noch Reste der alten Verstärkung an der hinteren Verstärkung, die musste ich erst einmal mit Flex und Meißel entfernen. Da der linke Träger nach unten abgeknickt geschnitten und wieder zusammengeschweißt wurde habe ich diese unschöne Stelle erst einmal aufgetrennt um den Träger wieder richten zu können. Wenn alles passt werde ich eine Verstärkung darunter schweißen um wieder die gewünschte Form und Stabilität zu bekommen.
Die Rückplatte des Boot Floor und der rechte Dom ist durch den vorherigen Unfall ziemlich verbeult und schlecht gerichtet. Die Rückplatte habe ich neu, aber ehe ich die auch noch rausschneide muss erst alles andere ausgebeult und eingepasst sein. Ansonsten verliert die Karosse zu viel an Stabilität.


Den rechten Dom habe ich jetzt mühselig ausgebeult, auch die Rückplatte habe ich ausgebeult und gerichtet, ich werde evtl. später dann entscheiden ob ich die wirklich wechseln werde oder drinnen lasse.

Das Mittelstück habe ich jetzt auch erst mal rausgeschnitten, damit ich Stück für Stück von links nach rechts die neuen Teile einpassen kann. Wichtig ist es, die Heckklappe immer mit zu prüfen, damit das Maß nicht verloren geht und sich verschiebt.

Die Rückwand ist jetzt auch einigermaßen ausgebeult und soweit gerichtet, dass ich den Unterboden anschrauben kann. Allerdings kriege ich den Boden noch nicht so ganz glatt rein, wenn ich den Boden mit dem linken Kotflügel verschraube habe ich sehr viel Druck nach rechts. Daher muss ich den Boden noch ein bisschen nach richten. Diesmal werde ich aber den Tank testweise einbauen um zu sehen, ob er in die Halterungen hineinpasst

Jetzt passt auch der Boden auf der rechten Seite.
Innen habe ich die Verbindung mit einer Karosserie Zange fixiert, ich muss diese Seite wegen der jetzt noch fehlenden Versteifung aber noch einmal zerlegen und die Versteifung einpassen. Wegen der Lampenhalterung ist es da etwas eng.








Für heute reicht es jetzt erst einmal, der Boden ist drinnen, als nächstes muss ich die Vorbereitungen für den rechten Kotflügel und das Mittelstück beginnen.

Montag, 3. Oktober 2016

03.10.2016 Die Vorbereitung der Blechteile für das Heck beginnt

Nachdem ich jetzt 1 Jahr in mein OTS Cabrio investiert habe möchte ich jetzt das Coupé weiter bearbeiten. Ich hatte ja schon einen komplette Kofferraum Bodengruppe bestellt und begonnen diese einzupassen. Hinten und seitlich passt alles einigermaßen, aber das Abschlussblech für die Kennzeichen Aufnahme passt überhaupt nicht und komplett, wie die Baugruppe sein sollte ist sie auch nicht.

Leider ist die Höhe nicht so, wie sie sein sollte
Ist Maß sind 6,5 cm, Soll wären 8 cm.





Das Verstärkungs Blech nach hinten auf beiden Seiten der Rückwand fehlt leider auch. Wäre das drinnen wäre auch die Wölbung der Rückwand OK. Zur Not gibt es das aber als Einzelteil je für 24 €. Da lohnt sich ein Nachbauen nicht.
Das Abschlussblech für die beiden Kennzeichen Leuchten und die Oberseite der Nummernschild Aufnahme fehlt ebenfalls, das gibt es leider aber nicht als Einzelblech und es müsste incl. der Stanzungen angefertigt werden. auf der linken Seite das Original.

Rechts die neue Bodengruppe, so wie sie geliefert wurde. Hier fehlt das gesamte Blech. Das Oberteil das später das Mittelblech zwischen Heck Klappe und Kofferaum Boden / Rückblech darstellt passt ziemlich korrekt von den Maßen.
So sollte es eigentlich aussehen, wenn das Blech im Heck drinnen ist.



Das Maß der Außenhaut für die Kennzeichen Platte passt auch nicht. Unten sind es korrekte 56 cm, oben leider nur 54 cm Abstand. Das Maß oben und unten muss identisch sein. Mit dem Krepp habe ich markiert, wie es eigentlich aussehen sollte. Leider lassen sich die Falzungen nicht so einfach ändern, da man an dieser Stelle den inneren Falz wegen der Rundung stauchen muss. Da die Rückwand schon eingeschweißt ist kriegt man das Teil nicht mehr in eine Maschine zur Bearbeitung. Ich denke ohne das warm zu machen wird es nicht möglich sein das Blech wie gewünscht zu verformen. Mal sehen was der Hersteller zu den Bildern sagt, die ich ihm gesendet habe. So komme ich auf jeden Fall nicht richtig weiter. Anpassen kann ich das erst wenn das obere Abdeckbleck für die Kennzeichen Leuchten eingepasst ist.








Sonntag, 5. Juli 2015

05.07.2015 Endlich ist das ersehnte Blech da!

Nachdem ich jetzt Monate gewartet habe und die blanken Teile langsam beginnen Flugrost anzusetzen sind endlich die heiß ersehnten fehlenden Blechteile gekommen. Ich habe derzeit zwar keine Zeit für den FHC, da der OTS fertig werden muss, aber wenn ich mal wieder auf Teile warte kann ich wenigstens beginnen die Bleche einzupassen.

Der Kotflügel ist echte Handarbeit und aus mehreren Teien zusammengesetzt. Da hat sich einer ziemlich mit Hammer und Sicher - äh Hammer und Amboss betätigt. Nicht so ganz toll aber besser als das, was ich derzeit drinnen habe. Ich denke der wurde extra angefertigt, da ja ansonsten meist nur die Reparatur Bleche für die Radläufe benötigt werden. Die gesamte Bodengruppe und das Abschluss Blech sowie das Blech unter der Heckklappe sind auch dabei, so dass weiteren Aktivitäten nichts mehr im Wege steht. Allerdings bin ich jetzt ziemlich pleite und werde das wohl nicht weggeben können sondern muss die fehlenden Teile selber anfertigen und einpassen. Nur das Verzinnen werde ich dann wohl nach extern vergeben. Auf jeden Fall seht Ihr, das es wieder Chancen gibt hier weiter zu arbeiten.

Freitag, 24. April 2015

24.04.2015 Der Picture Frame ist demontiert

Heute habe ich alles vorbereitet, dass die Katze nicht mehr so alleine ist. Ich habe ein Weibchen (oben ohne :)) für das Männchen besorgt, das wir morgen früh abholen wollen. Leider musste ich bei dem Leih Anhänger erst mal die Beleuchtung richten, damit wir morgen im dunklen starten können.

Anbei schon mal ein kleiner Vorgeschmack, die kleine Katze wird aber einen eigenen Blog bekommen.

jetzt aktuell unter:
Link zum OTS Restaurations Blog
;)

Abfahrt ist um 5:00, damit wir bis um 12:00 in Bovenden bei Gassmann sind um das neue Teil aufzuladen.









Damit Platz in der Werkstatt ist, habe ich das Männchen jetzt um den Picture Frame erleichtert, damit auch derzum Strahlen und Versiegeln kann. Damit kann ich die Karosse auch leichter auf die Seite schieben um den Cabrio für den Sommer fahrfertig und TÜV Fertig zu machen. Ich hoffe das wird nicht allzuviel Arbeit, aber das soll ja erst später perfekt gemacht werden, wenn das Coupé fertig ist. 
















Langsam muss ich mir Gedanken machen, wo ich die Teile Platziere um sie danach auch wieder aufbereiten und zusammenzufinden. Derzeit gehe ich dazu über, jede Schraube einzutüten und zu beschriften, ansonsten wird es später ein langwieriges Puzzle das alles wieder zusamen zu bekommen. Für den Rahmen wollte ich eigentlich einen neuen Schraubensatz in den USA bestellen, aber die Transportkosten sind fast so hoch wie der Kaufpreis und das lohnt sich nicht bei 110 USD nich 85 USD Transport zu bezahlen. Moncoque Metal Works in USA hat da zwar sinnvolle Pakete, aber ich muss da noch mal in Europa suchen.

Montag, 20. April 2015

20.04.2015 Die unteren Querlenker und Drehstäbe sind raus

Heute habe ich weiter den Picture Frame zerlegt. Nachdem alle Schrauben länger mit Caramba eingesprüht wurden ließen sie sich alle gut demontieren.

Die Querlenker und Drehstäbe wurden ausgebaut, zerlegt und mit Benzin ordentlich gereinigt.








Der Satz mit den neuen Buchsen wartet schon darauf verarbeitet zu werden.
Als nächstes müssen die Gummi Buchsen ausgepresst werden. Danach werde ich die Teile fein strahlen und lackieren. Danach werden die neuen Polybush Buchsen eingepresst und die Fahrwerksteile sind wieder wie neu.

Samstag, 18. April 2015

18.05.2015 Update: Karosserie Zerlegen und Zerlegen Picture Frame

Nachdem ich jetzt lange nichts mehr geschrieben habe hier ein kurzer Update der letzten Aktivitäten:
Ich arbeite derzeit nur in kleinen Teilen die keine großen Ergebnisse erkennen lassen, da mir immer noch die Blechteile aus England fehlen. Ich hoffe in der nächsten Woche kommen wenigstens die wichtigen Teile wie Kofferaum Boden und Kotflügel, da ich hier das Heck weiter richten will und die Teile für die Maße benötige.

Da das Heck immer noch schief ist, musste ich die Innenbleche entfernen. Ohne das ist auch ein Ausbeulen der C-Säule nicht möglich. Alle Bleche müssen an den Schweißpunkten mühselig ausgebohrt und mit dem Meißel herausgetrennt werden.





Nachdem ich rechts hinten das Blech draußen hatte, wurde mir einiges klar, warum das Heck so rostig war: Im Rahmen der Unfall Reparatur wurde wohl ein Heck von einem anderen recht rostigen E-Type eingeschweißt. Das wurde so schlecht gemacht, dass daher auch die wilden Schweißnähte stammen. Leider gibt es die C-Säule so nicht mehr, so dass ich die, genau wie die Innenbleche (Siehe Bild rechts) nachbauen muss. Das wird die größte Herausforderung sein.
Das Innenblech ist jetzt draußen und der Innenkotflügel kann jetzt gerichtet werden. Das ausgebaute Blech brauche ich als Schablone um ein Neues nach diesem Muster formen zu können










Die beiden Eckstücke hatte ich ja bereits vorher herausgetrennt um auch die neu anzufertigen, da es hierfür keinen original Ersatz gibt.
Hier ist erkennbar, wo die neue C-Säule angeschweißt wurde ohne den alten Kotflügel herauszutrennen Auch hier wurde mit Popnieten gearbeitet :(
Am linken Kotflügel wurde das Teil wieder angeschweißt ohne das sauber einzupassen. Den linken Kotflügel habe ich begonnen auszubeulen, aber ich benötige auch hier erst das neue Mittelstück damit ich weiß wo ich den Schrott heraustrennen muss.






Der Boden, unter dem der Achs-
träger liegt, hat auf der linken Seite auch noch eine Welle nach oben, die muss ich wohl oder übel mit einer hydraulischen Presse richten (lassen). Vorher werde ich aber noch die beiden Innenkotflügel vom Unterboden Schutz befreien um die ausbeulen zu können. Das Stehblech habe ich auch neu bestellt, da es ziemlich zerknittert ist. Allerdings sind hier die Achsaufnahmen eingeschweißt und damit ist es sehr schwer auszubohren.
Parallel zu den Blecharbeiten beginne ich langsam den Picture Frame zu zerlegen.












Der Kühler Vorbau mit der Aufhängung für die Haube hängt nur noch an 4 Schrauben oben und kann leicht demontiert werden.
Die oberen und unteren Querlenker wurden ausgebaut, das Lenkgetriebe und der vordere Querlenker sind ebenfalls abgebaut, nachdem die festgerosteten Schrauben sich kaum lösen ließen.








Alle Einbauten im Vorbau wurden entfernt, die Wasserrohre ausgebohrt und entkalkt. Alle Befestigungselemente, Stopfen und Halterungen wurden ebenfalls demontiert.